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Archive for the ‘Aktuelles’ Category

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Meine letzten Osterferien vor meinem Ausstieg aus dem aktiven Schuldienst starten passend mit einem Besuch beim Rentenamt. Dort werde ich den offiziellen Antrag auf Rente ab 1. August 2019 stellen. Und dann sind es nur noch 88 Tage bis zu meinem letzten Schultag.

Heute nachmittag werde ich die beste Freundin am östlichen Rand des Ruhrgebiets besuchen. Wir werden unsere gemeinsame Reise im Herbst planen. Ein paar Tage ans Meer wollen wir fahren, an die Nord- oder Ostseeküste, das müssen wir noch entscheiden. Ich freu mich drauf.

Und draußen ist es Frühling

Kirschblüte in Uerdingen am Rhein


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Er kommt näher, der Tag des Abschieds von der Schule, meiner Schule. Am 12. Juli, dem letzten Tag vor den Sommerferien gebe ich die Schulschlüssel ab und kehre der Schule den Rücken. Für immer.

Zieht man Wochenenden, Oster- und Pfingstferien ab, dann sind es noch genau 53 Schultage.

Ich freu mich drauf.

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Noch 160 Kalendertage, dann habe ich für immer schulfrei.

Ich bin gespannt und freue mich darauf.

Aber ein bisschen Sorge ist auch dabei. Da ich keine Beamtin bin, bekomme ich eine ganz normale Rente. Und die auch noch gekürzt um die Monate die ich vor dem Erreichen meines Rentenalters vorzeitig mit der Arbeit aufhöre. Ob das reichen wird für all die Pläne, die ich für die Zeit nach der Schule habe? Wir werden sehen.

Doch jetzt hoffe ich erst mal auf einen erträglichen Stundenplan für das letzte Schulhalbjahr.

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Es schneit so vor sich hin hier bei uns am Niederrhein. Viel ist es nicht, gerade so als Schnee erkennbar. Die Raupen sind noch guter Dinge und lächeln freundlich.

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Dritte Stunde Leistungskurs. Thema: Shakespeare. Während nach einer gefühlten Ewigkeit alle ihre Unterlagen hervorgekramt haben und ich gerade die erste Frage gestellt habe, geht die Tür auf und Schüler A. kommt herein.

Entschuldigung die Verspätung, aber ich (bla, bla, bla)“

Er setzt sichauf seinen Platz. Gerade gehe ich daran, die verspäteten Minuten hinter seinem Namen in die Schülerliste einzutragen, als mir eine Idee kommt. In der 9. Klasse haben wir gerade damit begonnen, den Roman „The Giver“ von Lois Lowry zu lesen (Der Hüter der Erinnerungen). Gleich im ersten Kapitel erfährt der Leser etwas über die Regeln in der Schulgemeinschaft. Asher, einer der Jugendlichen der Gemeinschaft, kommt zu spät zum Unterricht. Er muss vor der Klasse stehen bleiben und die Standardentschuldigung vorbringen:

I apologize for inconveniencing my learning community.“ (Ich entschuldige mich dafür, meiner Lerngruppe Unannehmlichkeiten bereitet zu haben.) Danach folgt eine Erklärung der Verspätung und am Schluss noch einmal eine Entschuldigungsfloskel:

I apologize to my classmates.“ (Ich entschuldige mich bei meinen Klassenkameraden.)

Die Klasse antwortet mit der vorgeschriebenen Standardantwort:

We accept your apology, Asher.“ (Wir nehmen deine Entschuldigung an.)

Diesen Ausschnitt aus dem Roman lese ich den SchülerInnen des Kurse vor und bitte dann den Schüler A., sich auf die eben gehörte Weise zu entschuldigen. Ohne Widerspruch formuliert er die Entschuldigung auf die vorgegebene Weise und seine MitschülerInnen haben großen Spaß daran, seine Entschuldigung gemeinsam zu anzunehmen. Gut gelaunt fahren wir mit dem Unterricht fort.

Kurze Zeit später schreibe ich den Begriff „Shakespearean sonnet“ an die Tafel und mache dabei einen Schreibfehler (ein ‚i‘ hinter dem ‚r‘). Als ich den Fehler bemerke, korrigiere ich ihn und entschuldige mich. Heute allerdings nicht nur wie sonst mit „Sorry, my fault!„, sondern ganz formvollendet mit „I apologize to my students for the typo.“ Und sofort höre ich ein mehrstimmiges „We accept your apology, Mrs Ladybird.“

English lessons are fun, aren’t they? Unterricht kann wirklich Spaß machen!

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Als ich das heutige Google-Doodle sah, versuchte ich mich zu erinnern: Dalida, was hat die gesungen, wie sah die aus?

Nach dem Klick wusste ich es wieder. Eine Sängerin, Französin, groß, blond, mit einer eindrucksvollen Stimme. Herr Google erinnert an sie, weil sie heute 86. Jahre alt geworden wäre.

Am Tag als der Regen kam oder Er war gerade 18 Jahr … wie konnte ich diese Lieder meiner Hitparadenzeit nur vergessen?

Ganz besonders gut gefällt mir das Lied, das sie auf französisch mit Alain Delon sang: Paroles – Alles nur Worte. Schade, dass meine Französischkenntnisse so eingerostet sind.

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