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Archive for the ‘Köstliches’ Category

Während ich den gefährlichen Part der Arbeit, das Schneiden der Kartoffeln auf dem Gemüsehobel mit Doppelklinge, übernehme, hilft der kleine Mann beim Verteilen von Käse und Sahne und vor allem beim Würzen der Kartoffelschichten mit der elektrischen Pfeffermühle. Von deren Arbeitsweise ist er so begeistert, dass der fertige Gratin dieses Mal sehr pfefferlastig daherkommt. Aber geschmeckt hat es uns trotzdem. Dazu gab es Fisch und gemischten Salat, worauf das Lieblingsbaby allerdings verzichtete.

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Mein diesjähriges Mitbringsel zur Familienweihnachtsfeier, aber auch als weihnachtliches Dankeschön für Nachbarn, die Pakete für mich annehmen und für eine liebe Freundin, die uns heute Abend zum nachweihnachtlichen „Resteessen“ eingeladen hat.

Aus 100 g Zartbitter-Kuvertüre, 200 g Butter, 175 g Mehl, 25 g Kakaopulver, 3 Teelöffeln Backpulver, 4 Eiern, 1 Prise Salz, 200 g Puderzucker und 100 g Vollmilchjoghurt entstand ein Schokoladen-Rührteig.
Dazu musste ich zunächst die Kuvertüre zusammen mit der Butter schmelzen, danach die Eier mit Puderzucker und Salz schaumig rühren und dann mit der abgekühlten Schokoladenbutter und dem Mehl-Kakao-Backpulver-Gemisch zu einem glatten Teig vermischen. Den fertigen Schokoladenteig habe ich dann zu zwei Dritteln in 6 gefettete und mit Grieß ausgestreute Marmeladengläser gefüllt.
Diese habe ich im vorgeheizten Backofen bei 170° C Umluft (190° C Ober-/Unterhitze) ca. 35 Minuten gebacken (Stäbchenprobe!), kurz abkühlen lassen und noch warm mit den passenden Deckeln verschlossen.
Bei einigen Gläsern ragte der Kuchen über den Glasrand hinaus, diesen Teil habe ich mit einem scharfen Messer abgeschnitten und direkt verkostet. Sehr lecker. Etiketten aus dem Labelprinter, passendes Band und Geschenkanhänger vervollständigten das süße Geschenk.

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Falls Sie sich fragen, wie ich bisher meine Sommerferien verbracht habe, hier eine kleine Auswahl meiner Aktivitäten der ersten Tage ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in der Reihenfolge beliebig austauschbar.

1 – Lecker essen.

Lachs vom Grill mit Kräutermayonaisenkruste

2 – Ferientermine für das kommende Schuljahr eintragen.

Viele unbeschriebene Blätter

3 – Ordnung schaffen.

Das kann alles weg

4 – Die Finanzen regeln.

Futter für den Steuerberater

5 – Besuch vom (fast) Zweijährigen bekommen.

Unterwegs auch bei Regenwetter

6 – Am nahen Rhein im Liegestuhl den Ausblick genießen.

Rhineside Gallery KR – Uerdingen

7 – Und wieder lecker essen.

Süßkartoffel Pommes aus der Tiefkühltruhe

Und morgen werde ich zwei schöne Tage bei der besten Freundin im östlichen Ruhrgebiet genießen.

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Vor einiger Zeit hatte ich (hier) von unserer Spaghetti-Eis-Ersatztorte berichtet. Die war zwar grundsätzlich lecker, aber als schnelle Torte insofern nicht geeignet, als die Kirschmasse erst am nächsten Tag wirklich schnittfest war. Deshalb habe ich am letzten Sonntag die Torte noch einmal gebacken und diesmal die Flüssigkeitsmenge für die Kirschfüllung reduziert. Statt mit den üblichen 500 ml Flüssigkeit habe ich den Vanillepudding lediglich mit 300 ml Kirschsaft zubereitet, gerade die Menge, die ich beim Abtropfen der Kirschen aufgefangen hatte.

Wenn man die Kirschen unter die fertige Kirschpuddingmasse rührt, wird diese sehr schnell fest. Deshalb muss man sie zügig auf dem Biskuitboden verteilen und mit dem zweiten Biskuitboden abdecken. Nach kurzer Abkühlzeit (ca. 15 Minuten) habe ich die steifgeschlagene Sahne daraufgestrichen und die Torte dann für weitere 45 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Die Torte war schnittfest, obwohl die Kirschen noch lauwarm waren. Es hat uns köstlich geschmeckt. Ich denke, ich werde das Rezept nun so in meine Sammlung für das Sonntagsbacken aufnehmen.

Schneller Sonntagskuchen – Kirsch-Sahne-Torte

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Auf der Mehltüte fand ich ein interessantes Rezept für Käsekuchen, das ich am Wochenende direkt ausprobiert habe. Es braucht ein bisschen mehr Zeit, weil Stehzeiten berücksichtigt werden müssen, aber die Zubereitung ist einfach und das Ergebnis köstlich.

Zunächst habe ich 260 g Mehl, 130 g Zucker, 130 g Margarine, 1 Ei und 1Prise Salz zu einem Mürbeteig verknetet und im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten kaltgestellt.

Von 1 Glas Kirschen habe ich den Saft über einem Sieb abgegossen und die Kirschen gut abtropfen lassen.

Dann habe ich 500 ml Milch unter Aufsicht zum Kochen gebracht, 80 g Weichweizengrieß hineingerührt und die Masse zum Quellen und Abkühlen zur Seite gestellt. Ab und zu Umrühren hat nicht geschadet.

Den Backofen habe ich auf 200° C (Ober/Unterhitze) vorgeheizt. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser habe ich gefettet und mit Gries ausgestreut,  den gekühlten Mürbeteig zwischen Frischhaltefolie ausgerollt und in die Form gelegt. Der Rand lässt sich mit Hilfe der Folie und den Fingern hochziehen. Dann habe ich den Teigboden mit einer Gabel mehrfach eingestochen und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten vorgebacken.

Anschließend habe ich 4 Eier getrennt, das Eiweiß steif geschlagen und kalt gestellt.

Die 4 Eigelb habe ich mit der abgekühlten Griesmasse, 750 g Magerquark, 200 g Zucker1 Teel. Backpulver und abgeriebener Zitronenschale verrührt, danach das steif geschlagene Eiweiß untergezogen.

Nun habe ich zunächst die abgetropften Kirschen und dann die Käsemasse auf dem vorgebackenen Mürbeteigboden verteilt, die Form war fast gestrichen voll. Meine Bedenken, der Teig könne während des Backens in den Ofen laufen, waren unbegründet.

Den Kuchen habe ich 50 Minuten bei 200° C (Ober/Unterhitze) gebacken und danach noch 1 Stunde im abgeschalteten Ofen stehen gelassen.

Der Teig ist sehr schön aufgegangen und nach dem Backen kaum eingefallen.

Es empfiehlt sich, den Kuchen einen Tag vor dem Servieren zu backen, dann kann er über Nacht abkühlen. Allerdings hat er uns am Sonntag auch lauwarm und mit Sahne sehr gut geschmeckt.

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Eigentlich wollten wir beim Lieblingsitaliener ein Eis holen gehen. So ein leckeres Spaghetti-Eis am Sonntag Mittag, statt Mittagessen versteht sich. Doch leider hatten noch mindestens 20 andere Menschen dieselbe Idee und standen in einer langen Schlange vor dem Eiscafé. Daraufhin beschloss ich, einen Kuchen zu backen.

Aus 3 Eiweiß und 3 Esslöffeln kaltem Wasser wurde durch kräftiges Schlagen eine erstaunlich große Menge Eischnee und zusammen mit 100 g Zucker und weiteren Umdrehungen des Handrührers eine fluffige Menge Baiser. Dieser erhielt durch Einrühren von 3 Eigelb mehr Konsistenz und eine gelbe Farbe. Nach vorsichtigem Unterheben von 100 g gesiebtem Mehl und einem halben Teelöffel Backpulver entstand ein lockerer Teig, der sich nach 20-minütigem Backen im auf 200 °C vorgeheizten Ofen bei Ober- und Unterhitze in einen lockeren Biskuitboden verwandelte.

Während dieser auf einem Kuchenrost abkühlen durfte, mussten die Kirschen aus dem Glas und sich von ihrem Saft trennen. Der Saft wurde durch Zugabe von einem Päckchen Vanillepuddingpulver und 2 Esslöffeln Zucker unter Zuhilfenahme von großer Hitze und einem Schneebesen zu einem leckeren Kirschpudding, mit dem sich die inzwischen abgetropften Kirschen wieder verbinden durften.

Der Biskuitboden wurde mit dem Brotmesser längs halbiert und die untere Hälfte von einem Tortenring liebevoll umschlungen. Der noch lauwarme Kirschenpudding wurde auf dem Boden verteilt und mit der oberen Biskuithälfte zugedeckt.

250 ml Schlagsahne wurde sehr steif geschlagen, auf den oberen Boden gestrichen und mit Schokoraspeln bedeckt.

Die fertige Torte wanderte in den Kühlschrank. Dort hätte sie nun am besten mehrere Stunden verbracht, um dem Pudding Zeit zu geben, sich untrennbar mit den Kirschen zu verbinden.

Weil wir aber nicht mehr warten wollten und Lust auf die Spaghettieis-Ersatztorte hatten, griffen wir bereits eine halbe Stunde später zum Tortenmesser. Dass die eine oder andere Kirsche beim Essen zwischen den Biskuitschichten herausrutschte, tat dem Genuss keinen Abbruch.

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die in einer meterlangen Schlange vor dem Eiscafé standen. Ohne sie hätten wir keine so leckere Torte genießen können.

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In diesem Jahr durfte ich meinen Geburtstag am Meer verbringen. Dorthin, wo schon die Familie Buddenbrook gerne ihre Wochenenden verbrachte, lud mich der Mann an meiner Seite zu einem Wohlfühl-Wochenende ein.

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Das Kurhotel von Travemünde

Das heute denkmalgeschützte Gebäude wurde bereits im 19. Jahrhundert erbaut und war seit 1913 als Kurhotel ein Wahrzeichen von Travemünde. In den 90er Jahren verlor es immer mehr an Attraktivität und musste im Jahr 2000 geschlossen werden. Erst 2005  fand sich ein neuer Investor, der das denkmalgeschützte Gebäude aufwändige renovierte und umbaute, um es 2005 als SPA-Resort und Wellness-Hotel wieder zu eröffnen. Im „Lübeckzimmer“ des in das Hotel integrierten Sternerestaurants „Buddenbrooks“,  kann man noch heute klassizistische Ausstattungselemente aus dem Jahr 1820 bewundern.

Trotz zahlreicher Freitagsabendstaus und einer Autobahnsperrung, die wir zum Glück umfahren konnten, waren wir rechtzeitig zum Abendessen im Wintergarten des historischen Gebäudes, wo uns ein umfangreiches Buffet erwartete. Die Fotos zeigen nur eine kleine Auswahl all der Köstlichkeiten, die ich an diesem Abend genießen durfte.

Das Tagesprogramm am Samstag begann mit einem ausgiebigen Spaziergang entlang der Strandpromenade bis in die Altstadt von Travemünde. Bei einstelligen Luft- und Wassertemperaturen verzichteten wir auf ein Bad in der Ostsee.

Stattdessen verbrachten wir den Nachmittag im SPA-Bereich des Hotels. Dort gab es im Innen- und Außenpool Meerwasser, das auf angenehme 28°C gewärmt war. Gemütliche Liegen luden zum Entspannen, Lesen und Faulenzen ein.

Nach dem Abendessen gab es Live-Musik in der Bar und Cocktails auf Teebasis, in denen frische Blüten schwammen. Der Mann an meiner Seite verzichtete auf derartige „Abenteuergetränke“ und bekam stattdessen eine Blume auf seinem Bier.

Am Sonntagmorgen stärkte uns ein umfangreiches „Langschläferfrühstück“ vom Buffet für die vierstündige Rückfahrt.

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Danke an den Mann an meiner Seite für das tolle Geschenk und das entspannte Wochenende.

Danke auch an alle, deren Geburtstagsglückwünsche ich auf meinem Smartphone empfangen habe, ich habe mich gefreut, dass ihr an mich gedacht habt.

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