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Archive for the ‘Köstliches’ Category

Falls Sie sich fragen, wie ich bisher meine Sommerferien verbracht habe, hier eine kleine Auswahl meiner Aktivitäten der ersten Tage ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in der Reihenfolge beliebig austauschbar.

1 – Lecker essen.

Lachs vom Grill mit Kräutermayonaisenkruste

2 – Ferientermine für das kommende Schuljahr eintragen.

Viele unbeschriebene Blätter

3 – Ordnung schaffen.

Das kann alles weg

4 – Die Finanzen regeln.

Futter für den Steuerberater

5 – Besuch vom (fast) Zweijährigen bekommen.

Unterwegs auch bei Regenwetter

6 – Am nahen Rhein im Liegestuhl den Ausblick genießen.

Rhineside Gallery KR – Uerdingen

7 – Und wieder lecker essen.

Süßkartoffel Pommes aus der Tiefkühltruhe

Und morgen werde ich zwei schöne Tage bei der besten Freundin im östlichen Ruhrgebiet genießen.

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Vor einiger Zeit hatte ich (hier) von unserer Spaghetti-Eis-Ersatztorte berichtet. Die war zwar grundsätzlich lecker, aber als schnelle Torte insofern nicht geeignet, als die Kirschmasse erst am nächsten Tag wirklich schnittfest war. Deshalb habe ich am letzten Sonntag die Torte noch einmal gebacken und diesmal die Flüssigkeitsmenge für die Kirschfüllung reduziert. Statt mit den üblichen 500 ml Flüssigkeit habe ich den Vanillepudding lediglich mit 300 ml Kirschsaft zubereitet, gerade die Menge, die ich beim Abtropfen der Kirschen aufgefangen hatte.

Wenn man die Kirschen unter die fertige Kirschpuddingmasse rührt, wird diese sehr schnell fest. Deshalb muss man sie zügig auf dem Biskuitboden verteilen und mit dem zweiten Biskuitboden abdecken. Nach kurzer Abkühlzeit (ca. 15 Minuten) habe ich die steifgeschlagene Sahne daraufgestrichen und die Torte dann für weitere 45 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Die Torte war schnittfest, obwohl die Kirschen noch lauwarm waren. Es hat uns köstlich geschmeckt. Ich denke, ich werde das Rezept nun so in meine Sammlung für das Sonntagsbacken aufnehmen.

Schneller Sonntagskuchen – Kirsch-Sahne-Torte

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Auf der Mehltüte fand ich ein interessantes Rezept für Käsekuchen, das ich am Wochenende direkt ausprobiert habe. Es braucht ein bisschen mehr Zeit, weil Stehzeiten berücksichtigt werden müssen, aber die Zubereitung ist einfach und das Ergebnis köstlich.

Zunächst habe ich 260 g Mehl, 130 g Zucker, 130 g Margarine, 1 Ei und 1Prise Salz zu einem Mürbeteig verknetet und im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten kaltgestellt.

Von 1 Glas Kirschen habe ich den Saft über einem Sieb abgegossen und die Kirschen gut abtropfen lassen.

Dann habe ich 500 ml Milch unter Aufsicht zum Kochen gebracht, 80 g Weichweizengrieß hineingerührt und die Masse zum Quellen und Abkühlen zur Seite gestellt. Ab und zu Umrühren hat nicht geschadet.

Den Backofen habe ich auf 200° C (Ober/Unterhitze) vorgeheizt. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser habe ich gefettet und mit Gries ausgestreut,  den gekühlten Mürbeteig zwischen Frischhaltefolie ausgerollt und in die Form gelegt. Der Rand lässt sich mit Hilfe der Folie und den Fingern hochziehen. Dann habe ich den Teigboden mit einer Gabel mehrfach eingestochen und im vorgeheizten Backofen 15 Minuten vorgebacken.

Anschließend habe ich 4 Eier getrennt, das Eiweiß steif geschlagen und kalt gestellt.

Die 4 Eigelb habe ich mit der abgekühlten Griesmasse, 750 g Magerquark, 200 g Zucker1 Teel. Backpulver und abgeriebener Zitronenschale verrührt, danach das steif geschlagene Eiweiß untergezogen.

Nun habe ich zunächst die abgetropften Kirschen und dann die Käsemasse auf dem vorgebackenen Mürbeteigboden verteilt, die Form war fast gestrichen voll. Meine Bedenken, der Teig könne während des Backens in den Ofen laufen, waren unbegründet.

Den Kuchen habe ich 50 Minuten bei 200° C (Ober/Unterhitze) gebacken und danach noch 1 Stunde im abgeschalteten Ofen stehen gelassen.

Der Teig ist sehr schön aufgegangen und nach dem Backen kaum eingefallen.

Es empfiehlt sich, den Kuchen einen Tag vor dem Servieren zu backen, dann kann er über Nacht abkühlen. Allerdings hat er uns am Sonntag auch lauwarm und mit Sahne sehr gut geschmeckt.

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Eigentlich wollten wir beim Lieblingsitaliener ein Eis holen gehen. So ein leckeres Spaghetti-Eis am Sonntag Mittag, statt Mittagessen versteht sich. Doch leider hatten noch mindestens 20 andere Menschen dieselbe Idee und standen in einer langen Schlange vor dem Eiscafé. Daraufhin beschloss ich, einen Kuchen zu backen.

Aus 3 Eiweiß und 3 Esslöffeln kaltem Wasser wurde durch kräftiges Schlagen eine erstaunlich große Menge Eischnee und zusammen mit 100 g Zucker und weiteren Umdrehungen des Handrührers eine fluffige Menge Baiser. Dieser erhielt durch Einrühren von 3 Eigelb mehr Konsistenz und eine gelbe Farbe. Nach vorsichtigem Unterheben von 100 g gesiebtem Mehl und einem halben Teelöffel Backpulver entstand ein lockerer Teig, der sich nach 20-minütigem Backen im auf 200 °C vorgeheizten Ofen bei Ober- und Unterhitze in einen lockeren Biskuitboden verwandelte.

Während dieser auf einem Kuchenrost abkühlen durfte, mussten die Kirschen aus dem Glas und sich von ihrem Saft trennen. Der Saft wurde durch Zugabe von einem Päckchen Vanillepuddingpulver und 2 Esslöffeln Zucker unter Zuhilfenahme von großer Hitze und einem Schneebesen zu einem leckeren Kirschpudding, mit dem sich die inzwischen abgetropften Kirschen wieder verbinden durften.

Der Biskuitboden wurde mit dem Brotmesser längs halbiert und die untere Hälfte von einem Tortenring liebevoll umschlungen. Der noch lauwarme Kirschenpudding wurde auf dem Boden verteilt und mit der oberen Biskuithälfte zugedeckt.

250 ml Schlagsahne wurde sehr steif geschlagen, auf den oberen Boden gestrichen und mit Schokoraspeln bedeckt.

Die fertige Torte wanderte in den Kühlschrank. Dort hätte sie nun am besten mehrere Stunden verbracht, um dem Pudding Zeit zu geben, sich untrennbar mit den Kirschen zu verbinden.

Weil wir aber nicht mehr warten wollten und Lust auf die Spaghettieis-Ersatztorte hatten, griffen wir bereits eine halbe Stunde später zum Tortenmesser. Dass die eine oder andere Kirsche beim Essen zwischen den Biskuitschichten herausrutschte, tat dem Genuss keinen Abbruch.

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die in einer meterlangen Schlange vor dem Eiscafé standen. Ohne sie hätten wir keine so leckere Torte genießen können.

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In diesem Jahr durfte ich meinen Geburtstag am Meer verbringen. Dorthin, wo schon die Familie Buddenbrook gerne ihre Wochenenden verbrachte, lud mich der Mann an meiner Seite zu einem Wohlfühl-Wochenende ein.

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Das Kurhotel von Travemünde

Das heute denkmalgeschützte Gebäude wurde bereits im 19. Jahrhundert erbaut und war seit 1913 als Kurhotel ein Wahrzeichen von Travemünde. In den 90er Jahren verlor es immer mehr an Attraktivität und musste im Jahr 2000 geschlossen werden. Erst 2005  fand sich ein neuer Investor, der das denkmalgeschützte Gebäude aufwändige renovierte und umbaute, um es 2005 als SPA-Resort und Wellness-Hotel wieder zu eröffnen. Im „Lübeckzimmer“ des in das Hotel integrierten Sternerestaurants „Buddenbrooks“,  kann man noch heute klassizistische Ausstattungselemente aus dem Jahr 1820 bewundern.

Trotz zahlreicher Freitagsabendstaus und einer Autobahnsperrung, die wir zum Glück umfahren konnten, waren wir rechtzeitig zum Abendessen im Wintergarten des historischen Gebäudes, wo uns ein umfangreiches Buffet erwartete. Die Fotos zeigen nur eine kleine Auswahl all der Köstlichkeiten, die ich an diesem Abend genießen durfte.

Das Tagesprogramm am Samstag begann mit einem ausgiebigen Spaziergang entlang der Strandpromenade bis in die Altstadt von Travemünde. Bei einstelligen Luft- und Wassertemperaturen verzichteten wir auf ein Bad in der Ostsee.

Stattdessen verbrachten wir den Nachmittag im SPA-Bereich des Hotels. Dort gab es im Innen- und Außenpool Meerwasser, das auf angenehme 28°C gewärmt war. Gemütliche Liegen luden zum Entspannen, Lesen und Faulenzen ein.

Nach dem Abendessen gab es Live-Musik in der Bar und Cocktails auf Teebasis, in denen frische Blüten schwammen. Der Mann an meiner Seite verzichtete auf derartige „Abenteuergetränke“ und bekam stattdessen eine Blume auf seinem Bier.

Am Sonntagmorgen stärkte uns ein umfangreiches „Langschläferfrühstück“ vom Buffet für die vierstündige Rückfahrt.

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Danke an den Mann an meiner Seite für das tolle Geschenk und das entspannte Wochenende.

Danke auch an alle, deren Geburtstagsglückwünsche ich auf meinem Smartphone empfangen habe, ich habe mich gefreut, dass ihr an mich gedacht habt.

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Nach klebrig-süßen Hefeteilchen vom Bäcker zum Nachmittagskaffee, gab es am Samstagabend Lasagne. Der Mann im Haus hatte netterweise am Mittag schnell noch beim Metzger „umme Ecke“ ein Pfund frisch durchgedrehtes Fleisch (halb und halb). Lasagne-Nudeln, Dosentomaten, Zwiebeln und Knoblauch waren im Vorrat, geriebener Mozarella-Käse im Kühlschrank. Parmesan war aus, ging aber auch ohne.

Die Idee kam von Herrn Buddenbohm (nachzulesen hier). Das Rezept findet sich unter dem Titel „Lieblingsspeise der Deutschen – Lasagne Bolognese“ auf der Internetseite von Kateryna Kogan (nachzulesen hier).

Ich habe 9 Lasagne-Platten für 3 Schichten in meiner Auflaufform zurechtgelegt.

Zwei Knoblauchzehen und zwei mittlere Schalotten habe ich fein gehackt und in zwei Esslöffeln Olivenöl bei mittlerer Hitze (6,5 von 9) glasig gedünstet. Dann habe ich 500 g gemischtes Hackfleisch dazu gegeben und bei voller Hitze so lange krümelig gebraten, bis alle Flüssigkeit verkocht war.

Danach habe ich zwei Esslöffel Tomatenmark untergerührt (sorgt später für die Bindung) und eine kleine Dose Tomatenstücke hinzugefügt. Gewürzt habe ich mit Salz, einer Prise Zucker und einer italienischen Gewürzmischung. Dann kam der Deckel auf die Pfanne und ich hatte 30 Minuten Zeit für die Zubereitung der Bechamel-Soße.

bolognese

Dazu habe ich einen Esslöffel Butter auf mittlerer Hitze (s.o.) geschmolzen, einen Esslöffel Mehl hinzugefügt und mit dem Schneebesen gerührt (bitte aufpassen, dass die Butter-Mehl-Mischung nicht braun wird!). Anschließend habe ich unter ständigem Rühren 250 ml Milch hinzugefügt und etwa 5 Minuten weiter gerührt, bis die Soße dicklich wurde und anfing zu kochen. Dann habe ich sie vom Herd genommen und mit Salz und frisch geriebenem Muskat abgeschmeckt.

In die Auflaufform habe ich zunächst eine dünne Schicht Hackfleisch und dann die erste Schicht Nudeln gegeben. Darauf kam wieder Hackfleisch, ein wenig Bechamelsoße, etwas geriebener Mozarella-Käse und wieder Nudeln. Noch einmal Hackfleisch, Bechamel-Soße und Käse und die letzte Lage Nudeln. Darauf das restliche Hackfleisch verteilen, die restliche Bechamel-Soße darauf geben und noch einmal mit Mozarella-Käse bestreuen. Wenn man Parmesan im Haus hat, käme der jetzt dazu.

Das ganze im Backofen bei 200° C (Ober-Unterhitze) auf mittlerer Schiene 35 bis 45 Minuten backen, auf jeden Fall so lange, bis die oberste Schicht hellbraun und knusprig ist.

lasagne-fertig

Es hat sehr gut geschmeckt, zum Glück ist noch etwas übrig und wartet im Gefrierschlaf darauf, aufgepeppt mit einem gemischten Salat, eine schnelle Abendmahlzeit während der Woche zu werden.

lasagne_portion

Guten Appetit!

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Manchmal, wenn seine Mama arbeiten muss und sein Papa geschäftlich unterwegs ist, darf ich das Lieblingsbaby einen Tag lang bespaßen. Gestern war ein solcher Tag.

Wir beginnen mit Leberwurstbrot und Fencheltee zum Frühstück. Der kleine Mann isst fast alle kleinen Brotwürfel, bis auf die mit viel Kruste, die lutscht er ab und reicht sie Fräulein Paula, die während seines Frühstücks aufmerksam neben dem Hochstuhl Wache hält, damit derartige Häppchen gar nicht erst auf dem Fußboden landen. Zwischendurch leckt sie gerne Leberwurstreste von der ausgestreckten Babyhand. Früh übt sich, wer sein Personal im Griff haben will.

Danach räumen wir gemeinsam die Küche auf. Ich wische mit dem Lappen über die Arbeitsplatte, mein Assistent wischt das Innere der Waschmaschine und trocknet die Gummidichtung. Ich bitte ihn, die unteren Bretter seines Hochstuhls zu wischen, was er sofort erledigt.

Danach spielen wir im Wohnzimmer während das Fräulein Paula auf dem Sofa liegt und uns aufmerksam beobachtet. Bevor wir uns um das Mittagessen kümmern machen wir eine kurze Kaffeepause mit einem „Frechen Freund“. Danach ist ein Windelwechsel nötig.

Dann beginnt die Zubereitung des Mittagessens. Im Kühlschrank finden wir alle Zutaten für eine Nudel-Zucchini-Pfanne und machen uns an die Arbeit. Ich hole einen Stuhl, damit das Lieblingsbaby mir an der Arbeitsplatte zur Hand gehen kann. Ich koche knapp 400 g Vollkornspaghetti, schneide 800 g Zucchini mit dem Sparschäler in Streifen und 2 Tomaten in kleine Würfel, hacke ein halbes Bund glatte Petersilie. Mein Assistent sortiert das Gemüse und kontrolliert den Feinschnitt von Tomaten und Petersilie sehr sorgfältig. Das Fräulein Paula sitzt ebenfalls in der Küche, schließlich muss der Fußboden ja sauber bleiben.

Das Lieblingsbaby probiert Tomatenwürfel (lecker), Petersilie (nein, nicht lecker) und gekochte Vollkornspaghetti (ok). Fräulein Paula verzichtet auf Rohkost und probiert Spaghetti. Nach und nach gelangen alle Zutaten in die Pfanne, es kommen Parmesankäse, Milch, Sahne und Gewürze dazu, die gekochten Spaghetti heben wir unter. Dann füllen wir unsere Schälchen und essen zu Mittag. Fräulein Paula übernimmt wieder die Hochstuhlwache und darf zum Schluss den Rest aus unseren Schälchen lecken.

Fazit: Die Nudelpfanne ist sehr lecker, der Käse hat ein bisschen geklumpt, die Zucchini waren ein bisschen groß, um sie mit dem Sparschäler in Streifen zu schneiden. Vollkornspaghetti schmecken dem Lieblingsbaby, müssen aber, gründlich zerkleinert werden, damit sie auf den Löffel passen.

Nach dem Essen räume ich die Küche auf, mein Assistent sortiert die Töpfe im Regal.

Wir trinken einen Kaffee/Fencheltee und essen einen Keks, Fräulein Paula bekommt ein Leckerchen.

Das Lieblingsbaby ist kein Freund von Mittagsschlaf. Gerne lässt er sich von Mama ein wenig im Tragetuch herumtragen, um ein Nickerchen zu machen, ein Service, den ich ihm nicht bieten kann. Stattdessen biete ich eine Ausfahrt im Buggy an und ernte Zustimmung. Der kleine Mann will direkt in der Wohnung einsteigen, ich bestehe jedoch darauf, dass wir zunächst warme Jacken und Mützen anziehen. Wir schicken das Fräulein Paula aufs Sofa zum Mittagsschlaf.

Nachdem ich mehrfach kontrolliert habe, dass ich den richtigen Wohnungsschlüssel in der Tasche habe, trage ich Kind und Buggy die Treppe hinunter und wir machen uns auf den Weg. Die Sonne scheint, Tief Egon ist zum Glück damit beschäftigt, Schnee im Sauerland zu verteilen. Nach 10 Minuten Fahrt ist der kleine Mann eingeschlafen und wacht erst wieder auf, als wir nach 45 Minuten zurück sind.

Inzwischen ist sein Papa zu Hause und übernimmt das Spielprogramm. Wir trinken noch einen Kaffee zusammen und das Lieblingsbaby verputzt eine große Portion Apfelkompott mit Quark. Das Fräulein Paula bekommt nichts, sie hat während unserer Abwesenheit die Box mit den Leckerchen „geknackt“, nachdem „ganz zufällig“ meine Tasche vom Tisch gefallen war.

Als ich kurze Zeit später die Jacke wieder anziehe, um nach Hause zu fahren, will das Lieblingsbaby auf den Arm genommen werden und winkt dem Papa zum Abschied. Die Frage, ob er mitkommen wolle, beantwortet er mit „da“ und lässt sich nur zögerlich davon überzeugen, dass seine Mama traurig wäre, wenn sie nach Hause kommt und ihr Baby ist nicht da.

Es hat Spaß gemacht, den Tag mit dem Lieblingsbaby zu verbringen. Ich freue mich auf den nächsten „Einsatz“.

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