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Archive for the ‘Köstliches’ Category

… waren die Zutaten für unser gestriges Sonntagabendessen. Vorweg gab es noch Hühnersuppe. Eins der Brote haben wir aufgegessen, das andere wartet im Kälteschlaf auf seinen Einsatz. Das Rezept ist fand ich schon vor längerer Zeit bei Madame Aurélie und habe es schon mehrfach gebacken. Seit Weihnachten habe ich ein Baguetteblech im Einsatz, das die Brote wunderschön in Form hält und dafür sorgt, dass auch die Unterseite knusprig gebacken wird. Für zwei Baguettes braucht man nur 500 Mehl (Typ 550), 320g Wasser, 1/2 Würfel frische Hefe, 12g Salz und Zeit. Der Teigansatz sollte 60 Minuten gehen, danach wird der Teig 3x gefalten und geht zwischen jeder Faltung abgedeckt wieder 20 Minuten auf. Nach dem Formen der Baguettes sind noch einmal 15 Minuten Gehzeit nötig. Gebacken werden die Baguettes dann 20 Minuten bei 220°C Umluft. Sie sollten also spätestens um fünf Uhr mit den Vorbereitungen beginnen, wenn Sie um halb acht Baguettes essen möchten.

Die Gehzeit des Teigs habe ich für die Zubereitung einer Kräuterbutter genutzt. Kräuter und Butter waren noch im Vorrat, ein wenig Knoblauch dazu, Salz und ein paar Spritzer Worchestersauce bringen den Geschmack. In einem Schraubdeckelglas hält sich die Butter im Kühlschrank lange frisch.

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Heute habe ich zwei Sorten Plätzchen gebacken und dabei diesmal keine Familienrezepte verwendet, sondern etwas Neues ausprobiert.

Rezept 1: Zitronenplätzchen

Zitronen-Kokos-Plätzchen

Für den Teig habe ich 60g Kokosraspeln, 40g gemahlene Mandeln und 200g Mehl vermischt und dann mit der abgeriebenen Schale einer Biozitrone, 150g weicher Butter, dem Saft der Zitrone, von dem ich zwei Esslöffel für den Guss zurückbehalten habe, 100g Zucker, 1 Teelöffel Vanilleextrakt und 1 Eigelb zu einem Teig verknetet. Der Teig muss anschließend mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Nach der Ruhezeit habe ich den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorgeheizt. Den Teig habe ich auf einer bemehlten Backunterlage ca. 4mm dick ausgerollt, Blumen und Herzen ausgestochen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Die Plätzchen haben ca. 10 Minuten im Ofen verbracht bis sie goldbraun waren.

Danach durften sie auf dem Kuchenrost auskühlen, um abschließend mit feinen Linien von Zuckerguß aus 120g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft überzogen zu werden.

Rezept 2: Marzipanheidesand

Marzipan-Heidesand

Für den Teig habe ich 50g Marzipanrohmasse fein geraspelt und mit 200g weicher Butter und 80g Puderzucker und 1 TL Vanilleextrakt zu einem glatten Teig verrührt.

Anschließend habe ich 250g Mehl hinzugefügt und das ganze zu einem Teig verknetet. Aus dem Teig habe ich 3 Rollen mit ca. 2,5cm Durchmesser geformt, in Frischhaltefolie gewickelt und für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank gelegt.

Nach der Kühlzeit habe ich den Backofen auf 180°C Umluft vorgeheizt, ein Ei verquirlt, die Teigrollen damit gründlich eingepinselt und anschließend in 120g Hagelzucker gewälzt, so dass der Zucker rundum verteilt ist. Danach habe ich jede Rolle in 5mm dicke Scheiben geschnitten und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilt.

Jedes Blech musste für ca. 8 Minuten in den heißen Ofen. Sie dürfen nur leicht hellbraun werden und bleiben innen noch leicht weich. Die Plätzchen müssen auf einem Rost gut auskühlen bevor Sie luftdicht in Dosen verpackt werden können.

Der Mann im Haus hat beide Sorten getestet und für gut befunden.

Falls Sie nachbacken, wünsche ich Ihnen gutes Gelingen und guten Appetit.

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In wenigen Schritten zum selbstgemachten Traubensaft“ versprach die Internetseite [Link] und tatsächlich waren es „nur“ 7 Schritte: waschen – abpulen – kochen – pürieren – pressen – aufkochen – abfüllen. Das Ergebnis, auch wie versprochen, 2 Flaschen Saft und, das stand nicht dabei, Hände wie nach stundenlanger Gartenarbeit ohne Handschuhe.

Bleibt die spannende Frage, wie lange sich der Saft in den Flaschen halten wird. Wahrscheinlich ist er eher zum baldigen Verzehr bestimmt. Aber das dürfte kein Problem sein. Die erste Kostprobe war vielversprechend und sehr lecker. Besonders gut als Schorle.

Es gibt noch eine weitere Schüssel Trauben, die werde ich heute verarbeiten und diesmal beim Auspressen Handschuhe tragen.

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Nach langer Zeit habe ich wieder einmal einen Zwiebelkuchen mit Hefeteig gebacken und er hat geschmeckt „wie früher“.

Dazu habe ich für den Hefeteig 400 g Mehl in eine Schüssel gegeben und mit 1 Tl Salz verrührt. 25 g frische Hefe und 1 Tl Zucker habe ich in 200 ml lauwarmem Wasser aufgelöst und zusammen mit 50 ml Öl zum Mehl gegeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Den Teig habe ich mindestens eine Stunde zugedeckt gehen lassen (länger ist auch kein Problem).

Während der Teig ging, habe ich zwei Gemüsezwiebeln (ca. 1 kg) halbiert und in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne habe ich Speckwürfelchen in 1 El Öl ausgelassen, die Zwiebeln hinzugefügt, unter Rühren glasig gedünstet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und abkühlen lassen.

Nach der Gehzeit habe ich den Teig noch einmal geknetet, auf einem gefetteten Backblech ausgerollt, einen Rand hochgezogen, das Blech mit einem Tuch abgedeckt und den Teig noch einmal für ca. 10 Minuten gehen lassen.

Nun habe ich 3 Eier mit 200 g Creme Fraiche verquirlt, die Hälfte davon mit den gedünsteten Zwiebeln vermischt und noch einmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Die Zwiebelmasse habe ich auf der Teigplatte verteilt, dann die andere Hälfte der Ei-Sahne-Masse darüber gegossen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten hellbraun gebacken.

Wer mag kann etwas geriebenen Bergkäse unter die Zwiebelmasse mischen und/oder auch mit Kümmel würzen.

Der Zwiebelkuchen lässt sich sehr gut einfrieren und im Backofen wieder aufbacken.

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Geburtstagskinder dürfen sich einen Kuchen von mir wünschen. Der Lieblingsmann hatte gestern Geburtstag und wünschte sich eine Schwarzwälder Kirschtorte. Diesen Wunsch konnte ich ihm erfüllen, allerdings ohne Kirschwasser, den schließlich war auch der Vierjährige zur Geburtstagskaffeeparty eingeladen.

Schwarzwälder Kirschtorte – Außenansicht

Wenn Sie auch so eine Torte backen möchten, dann lesen Sie auf Seite 2 weiter.

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Wir sind in der 9. Woche im Homeoffice. Ich habe genug Mehl im Haus, sogar in verschiedenen Ausmahlgraden (Typ 405 und 550), und ich habe genug frische Hefe im Kühlschrank. Da der Mann im Haus und ich zum Frühstück gerne Rosinenstuten essen, suche ich nach einem Rezept dafür und werde in der WDR Mediathek fündig. Dort präsentiert Konditor Marcel Seeger aus Nettetal regelmäßig Rezepte für Kuchen, Torten und Brot. Sein Rezept für Rosinenstuten backe ich nach – und scheitere kläglich.

Erste Zweifel kommen mir schon beim Kneten des Teigs. Die Konsistenz fühlt sich für mich nicht richtig an, zu trocken, obwohl ich mich bei der Zugabe von Ei und Milch genau an das Rezept gehalten habe. Die Gehzeit des Teigs ist wohl deutlich zu kurz, eine Verdoppelung des Teiges findet nicht statt. Mir kommen erneut Zweifel, doch ich arbeite weiter nach Rezept. Auch die angegebene zweite Ruhephase nach dem Unterkneten der Rosinen führt nicht zum Aufgehen des Teiges. Wieder verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl und schiebe die Form in den Ofen. Das Ergebnis nach der angegebenen Backzeit ist nicht genießbar, auch nicht mit gutem Willen. Ich entsorge den Stuten schweren Herzens und bin frustriert.

Doch nach dem Motto „Geht nicht geht anders“ habe ich am nächsten Tag mein eigenes Mandelstutenrezept herausgesucht und zu einem Rosinenstutenrezept umgewandelt. Ich habe dabei die gleiche Hefe verwendet und das gleiche Mehl wie beim ersten, gescheiterten Versuch. Lediglich die Ruhezeiten des Teiges und die Backzeit habe ich verändert.

Und siehe da, das Ergebnis ist sehenswert und köstlich.

Rosinenstuten – wie vom Bäcker

Das Rezept zum Nachbacken nach dem Klick auf Seite 2.

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Falls Sie regelmäßig in meinem Blog lesen, werden Sie festgestellt haben, dass das Thema Kochen in den letzten Wochen ein wenig zu kurz gekommen ist. Nicht, dass Sie meinen, wir würden nicht mehr kochen. Aber seit der Babymann beschlossen hatte, frühzeitig seine warme Bauchhöhle gegen ein kuscheliges Plätzchen bei Mama und Papa zu Hause einzutauschen, haben sich Nähprojekte in den Vordergrund gedrängt.

Doch nun, nachdem der kleine Mann ausgiebig von mir benäht, bestrickt und behäkelt wurde, werden die Mahlzeiten im Ladybird wieder ihren Platz im Blog finden.

Die meisten Teller habe ich fotografiert, so dass ein Rückblick auf unser Essen im April möglich ist. Bis auf die Reibekuchen habe ich alles frisch gekocht. Vieles davon wird bestimmt auch im Mai noch einmal gekocht. Lassen Sie sich überraschen.

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Der Mai hat sich von Corona nicht aufhalten lassen, er ist jetzt da und ich bin gespannt, was er mitgebracht hat.

Wir haben ihn gestern mit einem Abendessen begrüßt, dass uns das Team vom Schlüffken zubereitet und sehr liebevoll verpackt zum Abholen bereit gestellt hatte.

Mai-Box für Zwei
Mai-Box – Nahaufnahme
Guten Appetit !

Es war schön, nicht kochen zu müssen und es hat lecker geschmeckt. Wir hoffen, vielleicht noch in diesem Monat Wurst und Bier wieder vor Ort im Nordbahnhof genießen zu können. So lange bleiben wir auf Distanz und zu Hause.

Ich hoffe sehr, dass die Hortensien im Garten Fuß fassen und uns im nächsten Jahr an diesen besonderen Maianfang erinnern werden.

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Kein Bild heute, da die Pizza aus einem Fertigteig vom Discounter gemacht wurde, belegt mit frischen Champignons, Salami und Käse. War nach 20 Minuten servierbereit und genau die richtige Menge für Zwei.

Und Freitag gibt es Fisch mit „weißen und grünen Bäumchen“. Und dann auch wieder ein Foto.

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Der Mann im Haus wollte gerne Blumenkohl. Er isst ihn am liebsten mit viel Holländischer Sauce und einem Stück Fleisch. Da ich aber versuche, unseren Fleischkonsum ein wenig einzuschränken, habe ich einen Blumenkohlauflauf vorgeschlagen, auch mit Holländischer Sauce und mit Schinken und Kartoffeln. Und mit Käse überbacken.

Die Idee für das Rezept kommt aus dem Mauskochbuch, aus dem das kleine Kind gerne und erfolgreich kocht.

Die Holländische Sauce kam aus dem Päckchen und ich habe sie mit Milch „verlängert“. Ich habe ca. 500 g Blumenkohl und 500 g Kartoffeln genommen und etwa 8 Minuten in Salzwasser vorgekocht.

Wir haben zu Zweit den ganzen Auflauf geschafft. Der Mann im Haus war positiv beeindruckt und hat eine Wiederholung genehmigt. 😉

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