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Archive for the ‘Köstliches’ Category

Das Lieblingsbaby 2015
Das Lieblingsbaby 2019

Heute Nachmittag wird gefeiert. Chase und Skye werden auch dabei sein:

Schokocupcakes „Skye“ und „Chase

Zutaten für die Muffins: 150g Butter, 150g Zucker, 1 Prise Salz, Vanille, 2 Eier, 160g Mehl, 30g Kakao, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron, 50 ml Milch.

Daraus einen Rührteig herstellen, in 12 Muffinförmchen füllen und ca. 15 Minuten bei 170°C (Umluft) backen. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Creme: 150 ml Sahne, 100 g Zartbitterschokolade

Die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade in kleine Stücken brechen und in die heiße Sahne geben. Rühren bis sich alles aufgelöst hat. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.

Mit dem Handrührer cremig aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins spritzen. Nach Wunsch dekorieren.

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Geschichte hat mich schon immer interessiert. Besonders Geschichte von Städten und ihren Bewohnern. Einer meiner Studienschwerpunkte war Industriegeschichte.

Gestern hatte ich Gelegenheit für einen kurzen Besuch in Heidelberg, eine Stadt voller Geschichte und Geschichten. Unter anderem der Geschichte von Konditormeister Gundel, der im 19. Jahrhundert den Auftrag bekam, zur Erinnerung an die Liebesgeschichte zwischen dem Kurfürsten Friedrich V. und der englischen Königstochter Elisabeth Stuart eine süße Spezialtät zu kreieren.

So entstand die Kurfürsten-Kugel, eine Riesenpraline mit Nougstcremefüllung und Marzipanhülle, bis heute eine Heidelberger Spezialität und sehr köstlich.

Die Kugel hat die Reise heil überstanden
Das Innenleben der Kugel

Mehr zur romantischen Geschichte des Kurfürsten und seiner englischen Frau und zur Entstehung der Süßigkeit finden Sie auf der Webseite der Konditorei (hier klicken). Für die Werbung werde ich (leider) nicht bezahlt, ich habe das Fotoobjekt selbst bezahlt und zu Hause mit dem Lieblingsmann genossen. Der Name der Riesenpraline ist urheberrechtlich geschützt.

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Das Wochenende begann am Freitagabend mit einem Ausflug ins „Wirtshaus“, die kleine Eckkneipe in der Innenstadt, in der es immer freitags einen leckeren Spießbraten mit genauso leckerem Kartoffelsalat gibt. Den Spießbraten bereitet der Kneipenwirt persönlich, den Kartoffelsalat die Mutter der Wirtin zu. Echt lecker. Das Wetter erlaubte uns, das Abendessen draußen zu genießen. Dazu gab es einen und später noch einen Aperol Spritz für mich und ein (und danach noch ein) alkoholfreies Weizenbier für den Lieblingsmann. Der musste ja das Auto wieder nach Hause fahren, für das er wundersamerweise immer sehr nah am Wirtshaus einen Parkplatz findet. Werksseitig einprogrammiert, der Parkplatz nah am Ziel. VIP-Funktion des Leasingpartners wahrscheinlich.

Am Samstag machten wir einen Ausflug über die Grenze zum niederländischen Nachbarn, der Kaffeevorrat musste aufgefüllt werden. Der Rest des Tages fiel dann buchstäblich ins Wasser. Das freute die Wiese im Garten und die Blumen im Beet, machte mir jedoch schlechte Laune, hatte ich doch geplant, den 90. Geburtstag der Gruga zu feiern und am Abend die Lasershow am Grugaturm zu besuchen.

Auch der Sonntag startete nass und ungemütlich. Immerhin konnten wir am Nachmittag die wahrscheinlich letzte Erdbeertorte der Saison genießen. Drinnen versteht sich. Ab jetzt wird es wohl eher Pflaumen- und Apfelkuchen geben.

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Der Essener Grugapark feiert an diesem Wochenende seinen 90. Geburtstag, eine Veranstaltung, die ich gerne besucht hätte, mit Musik im Park und eine Lasershow am Grugaturm statt Feuerwerk. Doch am Ende des Tages sorgte das Tiefdruckgebiet Bernd dafür, dass wir keinen Ausflug in die alte Heimat gemacht haben.  

Dafür gucken wir ein  Fußballspiel, das torlos unentschieden endet und weder bei mir noch beim Mann an meiner Seite für Begeisterung bezüglich der Leistung unserer jeweiligen Lieblingsmannschaft führt.

Zum Abendessen in der Halbzeitpause habe ich eine Quiche vorbereitet. Mit Blattspinat, Zwiebeln und Speckwürfeln aus einer Packung, die zum Glück noch nicht gemerkt hat, dass ihr „Verfallsdatum“ schon zwei Wochen zurückliegt. Insgesamt eine sehr köstliche Kreation, die wir bestimmt wiederholen werden. Es blieben drei Stück übrig, die nun im Kälteschlaf liegen.

Rezept für Spinat-Quiche nach dem Klick auf das Foto!

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Wenn die Kindelein sich zum Muttertagsfrühstück ansagen, dann gibt sich Frau Ladybird ganz besondere Mühe bei der Brotauswahl. Während der Mann im Haus zum Lieblingsbäcker fährt, um gar köstliche Körnerbrötchen zu besorgen, verknetet Frau Ladybird 400 g Mehl, 1 Tl Salz, 100g gemahlene und 100g gehackte Mandeln mit 40g Hefe, 50g Zucker, 70g Butter und ca. 350ml lauwarmer Milch zu einem geschmeidigen Hefeteig.

Nachdem der Teig an einem warmen Ort mehr als eine Stunde gegangen ist, findet er in einer Kastenform Platz, wird mit Milch bestrichen und darf noch weitere 30 Minuten unter einem Küchentuch ruhen.

Der Teig in der Form

Bei 180 °C (Umluft) verbringt er anschließend 35 Minuten im vorgeheizten Backofen, zusammen mit einer Schüssel Wasser wegen der Feuchtigkeit beim Backen.

Weil er nach 20 Minuten bereits ziemlich gut gebräunt ist, wird er für die restlichen 15 Minuten mit einer Alufolie bedeckt.

Jetzt nur noch abkühlen lassen.

Der fertige Stuten wiegt knapp ein Kilo und steht dem fertig gekauften Kollegen vom Bäcker optisch und geschmacklich in Nichts nach.

So sieht er von innen aus.
Locker und fluffig.

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Es ist wieder Zeit für meine Rubrik „neunzehn-X-neunzehn“.

Am 19. April war der Dreijährige zu Besuch, da ist die Auswahl an Fotos recht groß.

19-04-19: Spaghettiiiiiii…
19-04-19: ganz viele Spaghettiiiii...

Dazu gab es Grillwürstchen und Tomatensoße. Lecker wars.

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Als „Mutter der Braut“ bin ich nicht nur für das Kleid der Braut sondern auch für die Hochzeitstorte verantwortlich. Freiwillig, versteht sich. Ich backe gerne Kuchen, traditionell jedes Jahr eine Geburtstagstorte für das große und das kleine Kind, also auch die Hochzeitstorte für den großen Tag.

Die Braut darf Wünsche äußern und so wünscht sie sich zunächst „keine Buttercreme“ und „keine Fondanttorte“. Das schränkt die Möglichkeiten der Gestaltung der äußeren Hülle einer solchen Torte schon ziemlich ein. Auf jeden Fall „drei Etagen“ soll sie haben und die Füllung „mit Himbeeren“ aber gerne auch „mit Schokolade“. Oben drauf bitte „kein Brautpaar“. Ah ja.

Das große Kind schickt Bilder von diversen Hochzeitstorten, die Menschen aus aller Welt, Profis und Laien, gebacken und fotografiert haben auf mein Smartphone. Eine „naked cake“ mit Beeren wird zum Favoriten, aber bitte nicht „naked“ sondern ganz weiß, aber „keine Buttercreme“ und „kein Fondant“ (s.o.)

Mir ist ziemlich schnell klar, dass die Torte mit einer weißen Ganache eingestrichen werden wird, damit ist die Aufgabenstellung „keine Buttercreme“ und „kein Fondant“ gelöst.

Für den Boden plane ich zunächst einen Biskuitboden, das klassische Familienrezept, entscheide mich dann aber sehr schnell für den sogenannten „Wunderboden“, der von Tortenbäckern und Bäckerinnen im Internet als besonders geeignet für Hochzeits- und Motivtoren gelobt wird. Eine gewisse Festigkeit des Bodens bei drei Etagen scheint sinnvoll.

Die Zutaten sind Eier, Zucker, Mehl, Backpulver, Öl und eine Flüssigkeit nach Wahl. Sehr häufig wird Eierlikör empfohlen, der den Boden besonders locker und aromatisch machen soll. Klar, Alkohol ist ein Treibmittel. Da bei der Hochzeit aber auch Kinder von der Torte essen werden, entscheide ich mich für Milch.

Im März, zu meinem Geburtstag, gibt es die erste Testtorte. Ein „Wunderboden“ mit Chocomel als Flüssigkeit macht den Boden leicht schokoladig. Das passt zu der Füllung, einer Zartbitterganache. Eingestrichen wird die Torte mit weißer Ganache. Diese Torte soll im Finale die Basis der Hochzeitstorte bilden.

Die Testesser, dabei auch die Braut und der Rest der Familie inclusive Kind, sind mit dem Ergebnis zufrieden.

In den folgenden Wochen und Monaten freut sich der Lieblingsmann über die eine oder andere Mini-Sonntagstorte, bei der entweder eine Variante des Bodens, die Standfestigkeit von Sahne oder eine Himbeerfüllung getestet werden. Ich probiere aus, wie viele Blätter Gelantine nötig sind, um eine Himbeer-Mascarpone-Creme zu versteifen. Familienmitglieder und/oder Nachbarn stellen sich als Kuchentester zur Verfügung. Im Juli, einen Monat vor dem Finale, werden die meisten Tests durchgeführt.

Die Testphase endet heute, 7 Tage vor dem großen Ereignis mit einer Generalprobe: eine Torte mit zwei statt drei Etagen, zwei verschiedene Böden und zwei verschiedene Füllungen. Bericht und Bilder in einem nächsten Beitrag.

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