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Archive for the ‘Touristisches’ Category

Texel heißt Urlauber wieder willkommen, so dass wir unseren ausgefallenen Osterurlaub nun nachholen dürfen. Das Motto der Texelaner für ihre Insel heißt: „anderhalve Meter“ – Urlaub mit Abstand.

Es gibt keine Maskenpflicht, außer in den öffentlichen Verkehrsmitteln (dem Inselbus). Während der Überfahrt auf der Fähre darf man das Auto nicht verlassen (machen wir eh nicht), beim Gang zur Toilette braucht man eine Maske (ein Tuch als Mund-Nasen-Bedeckung wird nicht akzeptiert). Bordrestaurant und Shop sind geschlossen.

In den Restaurants auf der Insel muss man für das Abendessen einen Tisch reservieren. Es gibt Zeitfenster von 2 Stunden. Auf den Strandterassen (Paal) muss man tagsüber nicht reservieren, man bekommt einen Platz zugewiesen – immer mit „anderhalve Meter“ Abstand. Ein Kopje Koffie oder Chocomel und ein Appelgebak oder ein Kaltgetränk kann man also auch spontan genießen. Das finde ich gut.

„Unser“ Hotel vermietet nur eine reduzierte Anzahl der Zimmer, damit die Gäste genug Platz haben. Das Frühstück kann man auch im Zimmer einnehmen oder es wird im Frühstücksraum serviert.

Ich bin gespannt auf die Insellösung unserer niederländischen Nachbarn und freue mich mit Abstand aufs Meer.

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Schon seit 5 Jahren fahren wir zu Pfingsten nach Amrum. Da Ferienwohnungen auf Amrum sehr gefragt sind, reservieren wir immer ein Jahr im Voraus und freuen uns auf ein paar Tage Auszeit am Meer. Zum Glück sind Gäste auf Amrum seit Mitte Juni wieder willkommen und so machen wir uns am frühen Samstagmorgen auf den Weg zur Insel.

Die Autobahnen nach Norden sind zu dieser frühen Stunde erfreulich leer. Der Hamburger Hafen begrüßt uns um 5.30 Uhr mit wunderschönem Sonnenlicht.

Guten Morgen Hamburg

Unsere Fähre nach Amrum startet pünktlich von Nordstrand. Am Fährhafen erleben wir zum ersten Mal die Auswirkungen von Corona auf den Urlaub am Meer. Einstieg aufs Schiff mit Abstand und Maskenpflicht an Bord. Ein Einbahnstraßensystem auf den Decks und reduzierte Plätze an den Tischen. Plexiglasscheiben zwischen den einzelnen Sitzgruppen. Der Service an Bord ist wie gewohnt, man kann Kaffee und kleine Snacks kaufen.

Die Überfahrt nach Amrum

Bei der Ankunft auf der Insel erleben wir eine positive, coronabedingte Veränderung: Alle Passagiere werden aufgefordert, ohne Gepäck und Fahrräder das Schiff zu verlassen. Das Personal lädt das Gepäck aus und stellt es am Anleger ab, wo die Gäste es – natürlich mit dem gebührenden Abstand – übernehmen. Diesen Service hätte ich sehr gerne immer, das Aussteigen läuft viel stressfreier und zügiger.

Unsere Ferienwohnung liegt in Wittdün und ist in wenigen Minuten zu Fuß vom Anlieger zu erreichen.

Willkommen in Wittdün

Da wir in diesem Jahr eine ganze Woche auf der Insel sind, haben wir genug Zeit, Sand und Meer zu genießen.

Wir genießen Sand und Meer

Zum ersten Mal mieten wir einen Strandkorb und stellen fest, dass es Preisunterschiede zwischen den einzelnen Stränden gibt. Während im Norden der Insel der Tagespreis für einen Strandkorb nah am Wasser 17 € beträgt, zahlen wir am nächsten Tag am Südstrand nur 15 €. Der Südstrand von unserer Ferienwohnung mit dem Fahrrad schneller zu erreichen, ist also die bessere Wahl für einen reinen Strandtag.

Kulinarisch bietet Amrum einige Abwechslung, auch wenn in diesem Jahr durch die Coronaregeln einiges anders läuft als sonst. Spontane Entscheidungen für ein Abendessen sind schon in normalen Zeiten und vor allen zu Pfingsten kaum machbar. Ohne Reservierung bekommt man in diesem Jahr nirgendwo einen Platz. Dann muss man selber kochen oder eine Fischbude finden, wo man etwas zu Essen abholen kann.

Meinen ersten Drink darf ich am späten Nachmittag an der Strandbar auch ohne Reservierung genießen. Allerdings muss ich meine persönlichen Daten hinterlegen, bei der Bestellung eine Maske tragen und mir die Hände desinfizieren.

Willkommensdrink – Aperol Spritz

Unser Restaurant für das Abendessen am ersten Abend habe ich bereits von zu Hause gebucht. Ich genieße eine lecker Scholle und dazu ein Glas Weißwein. Der Mann bevorzugt ein Schnitzel und ein Weißbier.

In allen Restaurants und Cafés, die wir während unseres Aufenthaltes besuchen, müssen wir Namen, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse hinterlegen. Die Gastwirte haben entsprechende Formulare vorbereitet, die von den Gästen am Tisch oder am Eingang ausgefüllt und dann sicher und für andere Gäste uneinsehbar aufbewahrt werden. Meist wartet man am Eingang und wird zum reservierten Tisch gebracht.

Beim Einkaufen gelten die selben Regeln wie zu Hause. Maskenpflicht, nur eine begrenzte Anzahl Kunden im Geschäft, Einkaufswagen, in kleinen Geschäften Wegmarkierungen. Die Kunden verhalten sich überwiegend verständnis- und rücksichtsvoll. Alle sind froh, dass es wieder die Möglichkeit gibt, Urlaub zu machen.

Der Strand auf Amrum ist so groß, dass Abstand halten kein Problem ist. Strandkörbe stehen weit genug auseinander und auf Spaziergängen in den Dünen trifft man nur wenige Menschen. Das Einhalten der Coronaregeln fällt auf der Insel wirklich leicht. Und die Natur ist von Corona unbeeindruckt.

Auch bei unserem inzwischen fünften Besuch auf der Insel entdecken wir Neues oder machen etwas zum ersten Mal. Diesmal ist es das Café Auszeit, wo wir Kaffee bzw. Tee trinken und leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Waffeln genießen.

Auszeit bei Kaffee und Waffeln

Die Rückfahrt am Samstag startet fast eine Stunde verspätet, weil Wind und Wellengang den Weg der Fähre durch das Wattenmeer aufhalten. Ein wenig Zeit kann auf dem Weg zurück nach Nordstrand wieder wettgemacht werden. Auch dort dürfen wir wieder den Service des gepäckfreien Ausstiegs genießen.

Insgesamt haben wir eine erholsame Woche mitten im Meer verbracht und werden die Ferienwohnung auch für 2021 wieder reservieren. Dann werde ich auf jeden Fall einen Badeanzug, einen Fleecepulli und eine Regenhose einpacken und dafür ein Paar Schuhe zu Hause lassen.

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Seit heute wissen wir, dass unser Pfingsturlaub auf der Insel Amrum stattfinden darf. Wir freuen uns.

Der Weg zum Strand ist wieder freigegeben 🙂

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Die schönsten Bilder von Wolken, Sand und Meer sind an unserem letzten Tag auf Texel entstanden. Auf dem Weg zur Fähre zurück aufs Festland, sind wir noch einmal an den Strand gefahren, um uns vom Meer zu verabschieden. Es hat sich von einer seiner schönsten und auch sonnigen Seite gezeigt. Und es war ein perfektes Wetter für Surfer.

Tschüss Meer und bis bald!

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Es ist schon Tradition, dass wir die Karnevalstage nicht im Rheinland verbringen, sondern für eine Auszeit auf der Insel nutzen. In diesen Jaht haben wir uns gegen die britischen Inseln entschieden und stattdessen einen Ausflug nach Texel gemacht. Es ist unser insgesamt dritter Aufenthalt auf der Nordseeinsel in Nordholland und schon der zweite in diesem Jahr. Nach De Koog in September 2019 und Den Burg im Januar 2020, sind wir diesmal in De Waal, dem kleinsten Dorf auf der Insel gelandet. Der Ort hat zwei kleine Hotels, ein Museum und eine protestantische Kirche. Es gibt keine Geschäfte, zum Einkaufen muss man in das 2 km entfernte Den Burg fahren.

Hotel De Waal – Texel

Das Hotel ist familiär geführt und bietet sehr schöne, maritim eingerichtete Zimmer. Das Hobby des Besitzers ist „Jutten“, d.h. er sucht den Strand nach brauchbaren Dingen ab. Daraus macht er dann Accessoires und Einrichtungsgegenstände für das Hotel, die man im Aufenthalts- und Frühstücksraum des Hotels, aber auch in den Fluren und in den Zimmer bewundern kann.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, nach Ostern noch einmal für drei Tage wiederzukommen – Meer geht immer und immer wieder.

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Der Lieblingsmann hat einen Termin in Heidelberg an einem ganz normalen Dienstag. Er fragt, ob ich mitfahre. Ich denke, das geht doch nicht, hab ich denn Zeit, so mitten in der Woche? Bis mir auffällt, dass es natürlich geht, weil mich kein Stundenplan mehr an derartig spontanen Ausflügen hindert.

Also fahren wir gemeinsam recht früh am Morgen Richtung Süden. Der Termin ist in Wieblingen, einem Stadtteil von Heidelberg. Von dort fährt eine Straßenbahn in 15 Minuten in die Innenstadt, zum Bismarckplatz, direkt am Anfang der Hauptstraße, die parallel zum Neckar durch die Innenstadt bis in die Altstadt von Heidelberg führt.

Vom Bismarckplatz starte ich kurz vor zehn Uhr meinen kleinen Ausflug entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten der ehemals kurfürstlichen Residenzstadt.

Startpunkt: Haltestelle Bismarckplatz

Da es noch früh am Morgen ist und die meisten Geschäfte gerade erst öffnen, sind erst wenige Menschen unterwegs. Dafür rangieren auf der Einkaufsstraße Lieferantenfahrzeuge und Müllwagen sammeln vor den Geschäften die leeren Pappkartons vom Vortag ein.

Mein erster Weg führt mich in eine Buchhandlung (nein, ich bin nicht die Frau am Kartenständer!), ich überlege einen Reiseführer zu kaufen für meinen Rundgang, finde aber nichts, das mir gefällt.

Da ich von einem früheren Besuch weiß, dass die Hauptstraße parallel zum Neckar verläuft und direkt in die Altstadt und zum Heidelberger Schloss führt, laufe ich einfach los. Ich finde in regelmäßigen Abständen einen Übersichtsplan zur Orientierung.

Übersichtsplan Heidelberg

Der Himmel ist an diesem Vormittag so unverschämt blau, so dass die restaurierten Fassaden der Museen, Geschäfts- und Wohnhäuser besonders gut zur Geltung kommen.

Mein Weg führt vorbei an historischen Plätzen und Gebäuden, ich blicke in hübsche Gassen, die weg von der Hauptstraße in die Altstadt oder zum Fluss hinunter führen.

Auf meinem Weg kaufe ich ein Viertel von einem vier Kilogramm schweren Brotlaib und lasse mir einen Scheibe abschneiden, die ich unterwegs essen möchte. Das Brot ist sehr köstlich, bringt allerdings den Nachteil, dass meine Umhängetasche, die ich noch einige Stunden durch Heidelberg tragen muss, ein Kilogramm schwerer ist.

Bei der Bäckerei Gundel kaufe ich die süße Kugel, deren Entstehungsgeschichte sie hier bereits lesen konnten. Die findet auch noch Platz in meiner Tasche, dazu kommen zwei Ansichtskarten, die ich später noch schreiben und verschicken will.

Inzwischen füllt sich die Innenstadt, amerikanische und asiatische Reisegruppen folgen ihren Reiseführerinnen entlang der Sehenswürdigkeiten. Ich mache einen Abstecher an den Fluss und bewundere die Aussicht.

Ich gehe zur Alten Brücke und schaue von dort noch einmal über den Neckar.

Diese schöne Aussicht hat Kurfürst Karl-Theodor auf der nach ihm benannten Brücke den ganzen Tag.

Gegen Mittag hat der Lieblingsmann seinen Geschäftstermin erfolgreich beendet und wir besuchen gemeinsam Die lachende Kuh am Universitätsplatz.

Zwei köstliche Burger später machen wir uns gemeinsam auf den Rückweg und beenden den Tag in Heidelberg am „Schmelzpunkt“, wo ich auch die am Morgen gekauften Postkarten schreibe.

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Geschichte hat mich schon immer interessiert. Besonders Geschichte von Städten und ihren Bewohnern. Einer meiner Studienschwerpunkte war Industriegeschichte.

Gestern hatte ich Gelegenheit für einen kurzen Besuch in Heidelberg, eine Stadt voller Geschichte und Geschichten. Unter anderem der Geschichte von Konditormeister Gundel, der im 19. Jahrhundert den Auftrag bekam, zur Erinnerung an die Liebesgeschichte zwischen dem Kurfürsten Friedrich V. und der englischen Königstochter Elisabeth Stuart eine süße Spezialtät zu kreieren.

So entstand die Kurfürsten-Kugel, eine Riesenpraline mit Nougstcremefüllung und Marzipanhülle, bis heute eine Heidelberger Spezialität und sehr köstlich.

Die Kugel hat die Reise heil überstanden
Das Innenleben der Kugel

Mehr zur romantischen Geschichte des Kurfürsten und seiner englischen Frau und zur Entstehung der Süßigkeit finden Sie auf der Webseite der Konditorei (hier klicken). Für die Werbung werde ich (leider) nicht bezahlt, ich habe das Fotoobjekt selbst bezahlt und zu Hause mit dem Lieblingsmann genossen. Der Name der Riesenpraline ist urheberrechtlich geschützt.

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Schon von Weitem hören wir ihn rufen. Er steht auf einer Bank und blickt hoheitsvoll in die Runde. Ob er bereit sein wird, uns die ganze Pracht seines Gefieders auszubreiten?

Wir nähern uns vorsichtig, setzen uns ihm gegenüber auf eine der Bänke und warten. Mr Peacock dreht den Kopf und betrachtet uns interessiert.

Ob er vielleicht jetzt bereit ist, uns seine Schwanzfedern zu zeigen? Nein, keine noch so schmeichelnden oder beschwörenden Worte können ihn dazu veranlassen. Stattdessen verlässt er seinen Platz und schreitet, ohne uns eines weiteren Blickes zu würdigen, majestätisch in Richtung Schulungszentrum davon.

Die Bilder entstanden im Culpiter Garden von Leeds Castle, so genannt nach der Familie, die das Schloss im 17. Jahrhundert bewohnte und die an dieser Stelle ihren Küchengarten hatte. Ob auch damals schon Pfaue im Garten herumliefen, ist nicht überliefert.

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Im Regenwald Biom des Eden Project in Cornwall gibt es nicht nur Pflanzen, sondern auch diese lustigen Vögel.

Diese beiden, Vater und Kind, traf ich im September in Cornwall beim Besuch des Regenwald Bioms im Eden Project in Cornwall. Roul Rouls heißen sie dort, eine Abwandlung ihres wissenschaftlichen Namens „Rollolus rouloul“ – Straußenwachteln. Sie laufen flink und mutig zwischen den Besuchern herum. Die Mütter haben ein fast leuchtend grünes Gefieder und tragen keinen so hübschen Hut auf dem Kopf wie die Väter. Das Küken war nach Aussage der Mitarbeiter zu dem Zeitpunkt etwa 4 Tage alt.

Rollolus Rouloul – Straußenwachtel – Vater mit Kind

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Omma … Daah !!

Am „Oma-Sonntag“ machen wir diesmal einen Ausflug in den Krefelder Zoo. Wir besuchen die neue Erdmännchen-Anlage und Toni Erdmann und seine beiden Frauen sind zu allerlei Späßen bereit. Der kleine Mann ist sichtlich begeistert von putzigen Tierchen.

Wir besuchen auch die anderen großen und kleinen Tiere und das Lieblingsbaby staunt und kommentiert die Aktivitäten der Zoobewohner. Mit „Hopp“ spornt er die Pinguine an, wenn sie noch zögern, ins Wasser zu springen.

Mit „Rrrahh“ werden die Wildkatzen begrüßt und den Zebras wird ein freundliches „wiihihii“ zugerufen. Für andere Tiere muss ein einfaches „Daah“ reichen.

Zum Abschluss unseres Rundgangs besuchen wir den Zoospielplatz und der kleine Mann teilt ziemlich unbeeindruckt die Schaukel mit einem blonden Mädchen. Dann geht es zurück zum Auto.

Wir verlängern die Rückfahrt wegen „Power-Napping“ mit einem Abstecher zum Lieblings-Eiscafé, wo wir Eisbecher und ein Sahnehörnchen für die geplante Kaffeepause im Garten einkaufen. Das Lieblingsbaby mag kein Eis, schüttelt entschieden den Kopf: „Kalt„!

Selbstverständlich darf ein Besuch bei „Omma“ nicht zu Ende gehen, ohne dass einige Kannen „Sassa“ portionsweise in Schüsseln und Töpfchen gegossen oder im Garten, auf den Terrassenplatten und den Schuhen verteilt werden.

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